Dienstag, 29. März 2011

...hello from Thailand

Hallo Ihr Lieben,

ich bin seit einigen Tagen in Phuket und somit schon bei der letzten Etappe meiner Reise, bei der Jochen auch endlich zu mir gestoßen ist. ;-)

Die letzten 2 Wochen sind durch die Ereignisse in Japan doch etwas anders als geplant verlaufen. Zu der Zeit, als ich mich wegen Laos entscheiden mußte, gab es nur dürftige Informationen aus Japan und von daher hat dann das Bauchgefühl gesiegt und ich habe Laos abgesagt. Stattdessen hatte ich dann unerwartet viel Zeit für Sydney und seine Umgebung. Es war für mich aber eh gerade der Zeitpunkt gekommen, wo ich froh war, mein Nomadenleben auf stand-by zu setzen und mal meine Sachen aus dem Rucksack in einen wirklichen Schrank einräumen zu können.

Und eine bessere Stadt als Sydney hätte ich mir für diese nette Verlängerung gar nicht wünschen können.

Die Funkstille im Blog kommt auch ein wenig daher...;-))

Heute noch verlassen Jochen und ich schon wieder den festen Boden unter den Füßen. Die nächsten Tage wird es dann auch gar kein Internet mehr geben und nur mehr der Rhytmus "schlafen-essen-tauchen" den Tag mehr oder weniger dominieren. Wobei sich die Reihenfolge manchmal auch etwas ändern lässt, damit es nicht zu eintönig wird. ;-)

Nach all den vielen wunderschönen Eindrücken und netten Bekanntschaften ein sehr toller Abschluss....

Für mich ist es übrigens das erste Mal, beim Tauchen abends an Bord des Bootes zu bleiben. Bin schon sehr gespannt darauf, ob ich irgendwann einen kleinen Bootkoller bekommen werde. Rechnen tue ich aber nicht wirklich damit. ;-)

Drückt jedenfalls die Daumen, dass sich das Wetter bessert. Es regnet pausenlos seit einigen Tagen...

Liiiiebe Grüße und bis bald,
Wiebke:)





—-- Artikel wurde auf meinem iPad erstellt

Position:วิเศษ,Rawai,Thailand

Freitag, 4. März 2011

...ein letzter Queenstown-Blues;-)

Hi there,

sorry für die Funkstille und dass mein Blog schon wieder etwas verwaist...:-)
Anders als in Queenstown, wo ich für ein paar Tage eine fixe Station hatte, bin ich bis zu meinem Abflug jetzt nur noch 1 bis 1,5 Tage an einer Station und dieser Rhytmus ist ein bissi kontraproduktiv für regelmäßiges Bloggen. Und zudem könnte auch der Wifi-Versorgung hier in NZ noch sehr auf die Sprünge geholfen werden...

Aber dann hat man doch mal wieder eine gute Gelegenheit zum (offline-) Schreiben. Gerade sitze ich zum Beispiel im Bus von Nelson nach Picton, von wo aus ich voraussichtlich morgen früh die Fähre zurück auf die Nordinsel nach Wellington nehmen werde. Ja, meine Tage hier Neuseeland sind wirklich leider schon gezählt, ich bin quasi schon auf der Art Rückreise. Allerdings noch mit zwei, drei hoffentlich netten Stops.

Habt Ihr dennoch Lust noch auf einen weiteren Nachruf? Auf ein paar Pics aus Queenstown? Ich hätte da noch welche...bunt gemischt...ein kleiner Blumenstrauss an unterschiedlichen Eindrücken...also, los geht's...;-)

Nach einem guten Frühstück an sonnigen Samstagen kann man ganz prima ein wenig Zeit auf dem regelmäßig stattfindenden Markt am Hafen vertrödeln. Es gibt viel Kunsthandwerk von Locals zu sehen und obwohl sich die Sache gerade zum Kaufen aufdrängen, ist es schön, einfach mal andere Dinge zu sehen, als man es vielleicht gewöhnt ist.

...der Markt ist gut besucht und die Atmosphäre sehr relaxed...Leute, die hierher kommen, sind nicht in Eile...





...es wird geschaut und viel gesprochen und dabei gibt es sogar auch manchmal wenig verkaufsfördernde Infos...zum Beispiel über die Ketten mit den grünen Steinchen, die Ihr hier seht. Wenn man kein ausgesprochenes Glückskind ist, sollte man Jade in NZ nur zum Verschenken und nicht für sich selbst kaufen. So will es ein alter Brauch. Ob man mit den riesigen, farblich wenig kompatiblen Anhängern den Geschmack von jemanden leicht trifft, ist dann ein anderes Thema. :-)

Sollte jemand dennoch von Euch Interesse haben, einfach melden. Ein paar Gelegenheiten habe ich noch zum Organisieren.;-)




...im Bearbeiten von Metall sind die Kiwis
teilweise dagegen sehr kreativ...




...und im Dinge sehr einfach veranschaulichen sind sie auch großartig...
...das zieht sich wie ein roter Faden durch meine Erlebnisse hier...;-)
...und dabei ist es egal, ob es sich um eime Spinn-Demonstration für die Verarbeitung von Merino-Wolle zu Garn oder um Fotos von Wollhauben tragenden Menschen handelt oder gar um die mit Empfängeradresse bereits versehenen Musterpäckchen im Weingeschäft...















...Freunden der Filzerei oder Kaltblütern wird beim
Anblick dieser Schuhe auch das Herz aufgehen...










...und möchte man von der örtlichen Schriftstellerin eines Wolfsromans ein Autogramm haben, ist das ebenfalls möglich dank des des Hinweises "meet the author (Me)...;-)






...das Geschäftsmodell "Massage am Wasser" ist
übrigens in NZ auch schon angekommen...





...ebenso wie auch ein neues Café oder ein neuer Pub sicherlich angesichts des Überangebots niemanden in Queenstown wirklich aufhorchen lässt. Es macht Spaß, sich hier ein wenig nach der nettesten Location mit der besten Atmosphäre und dem leckersten Coffee oder Food durchzufragen. Apropos Coffee: anders als in den USA, wo man für gute Coffee am besten Starbucks und Konsorten geht, gibt es in fast allen Cafés in NZ ganz famosen Coffee aus sehr italienischen Maschinen.

...sehr zu empfehlen ist zum Beispiel Joe's Coffee Rescue Garage...;-)









...viele der Restaurants in Queenstown haben sich auf Pizza, Burger oder Steaks konzentriert...überall natürlich findet gerade der Touri viele Hinweise für die BESTE PIZZA oder Das BESTE Steak.;-)


















...und apropos neue Geschäftsideen:
Mit knackigen 21 Jahren ist laut dieser Marketing-Geschichte der Neuseeländer Michael Mayell nach Working-Holidays in den USA mit seiner Cookie-Idee zurückgekommen und hat sich angeblich seinen Traum verwirklicht, im Alter von 30 Jahren Millionär zu sein. Das setzte mich für einen kurzen Moment etwas unter Druck....;-))

...hier Bilder vom Selfmade-Mann und seinem cookie-time-Werk:




...muss aber gestehen, dass ich zu den cookies nix sagen kann...




...der Trubel vor der Filiale wurde übrigens von einer Horde Mütter veranstaltet, die sich, wie ich einem Zeitungsartikel vernehmen konnte, zum ersten Queenstowner Babywalk getroffen haben. Cookie Time sponserte die für den 45-Minuten-Walk erforderlichen Kohlenhydrate mit einem Keks pro Person. :-)

...man darf gespanntbsein. Vielleicht wird die Idee des geselligen Babywalks ja auch noch Schule machen. Die Frauen in Queenstown waren jedensfall ganz exciiiiiited, auch wenn das Bild unten es vielleicht nicht so zeigt.;-)






...ganz easy ist in Queenstown übrigens auch die Möglichkeit,
hier seinen regionalen Lieblingswein zu finden. Ein Geschäft mit Lokal bietet beispielsweise 80 offene Weine zum Kennenlernen an. Man erhält dort ein Glas und eine Art Weinkonto-Karte für die Autmomaten, in denen die Flaschen kopfüber stehen. Anhand der einzelnen Beschreibungen sucht mam sich einfach die Weine aus, die man probieren möchte und dann drückt man einfach auf das richtige Knöpferl.

Jeder Wein ist bepreist und am Ende wird die Karte einfach ausgelesen und man bekommt auf Wunsch auch eine Ausdruck über die ausgewählten Weine - was ganz hilfreich ist mach dem zweiten oder dritten Wein. Wer möchte, kann sich die Weine dann natürlich auch gleich kaufen und sich dann sogar in die ferne Heimat schicken lassen. Die Atmosphäre ist sehr entspannt. Man wird beim Ausprobieren in Ruhe gelassen und so verlässt man den Laden auch nicht wie bei einer Butterfahrt mit Heizdecke und Rotlichtlampe....;-))














...ich hätte dieses Geschäft fast "verpasst", wenn ich auf dem Rückweg vom Milford Sound im Bus nicht einen Kanadier kennengelernt hätte, der es kannte und mich neugierig machte. Als wir dann nach der langen Busfahrt am späteren Abend in Queenstown ankamen, haben wir spontan die Sperrstunde des Geschäfts ein wenig ausgedehnt und im Schnellverfahren 8 Weine bis 22.30 Uhr verkostet. Dann hatten wir Mitleid und wollten auch nicht, dass sie vielleicht Probleme mit ihrer einfachen Shop-Lizenz bekommen. Trotz der Eile eine schöne Sache und überraschenderweise überhaupt nicht teuer. Mein Favorit unter den getesteten Weinen kam letztlich übrigens gar nicht aus NZ, sondern aus Australien. Keine Ahnung, wie er es in dieses Geschäft geschafft hat, aber es gibt mir Hoffnung, dass auch der nächste Stop in Australien ganz gut werden könnte. ;)

....nur die Goldwaagen-Typen unter uns und für das Protokoll:
Nein, es war nicht der erste australische Wein, den ich je getrunken habe.:-)


Was viele Menschen in Queenstown in diesen Tagen sehr bewegt, ist natürlich das Erdbeben in Christchurch und das Schicksal der Betroffenen. Viele möchten irgendetwas machen und helfen. In kürzester Zeit wurdenam Montag zum Beispiel daher ein kleines, halbtägiges Benefizkonzert mit verschiedenen Musikern auf die Beine gestellt.

Daneben gibt es aber auch kleine Gesten: Von Kindern, die ihr ganzes Taschengeld spenden und dafür in die Zeitung kommen, Menschen, die irgendetwas kochen oder backen und die Einnahmen spenden oder Familien, die Übernachtungsmöglichkeiten in ihren 4 Wänden anbieten.

....ein Foto vom kleinen Benefizkonzert, dass natürlich sehr zivilisiert ablief.
...aber so ist Queenstown im Kern und abseits von der Touri-Strömen halt auch...hab ich bereits erwähnt, dass es auch einen Cricket-Platz gibt? :-)





Queenstown als Stützpunkt für ein paar Tage zu wählen, war jedenfalls ein prima Sache. Und bis zum letzten Tag hab ich durchgehaltem und mich davon überzeugen lassen, mich 134 m in Tiefe zu stürzen. Anderen erging leider ein anderes Schicksal...






In diesem Sinne liebste Grüße,
Wiebke

...Milford ganz ohne Tee

Hi again,

endlich auch noch ein paar Zeilen von meinem Tagesausflug zum Milford Sound mit kleinen Anlehnungen an Wikipedia und Co für ein wenig "Fleisch und Hintergrundinfos" für diejenigen von Euch, die es interessiert...ansonsten einfach querlesen...;-)

Der Milford Sound gehört zum Fjordland Nationalpark, Neuseelands größtem Schutzpark und Weltnaturerbe der Unesco. Einziger Einstiegspunkt zum Fjord ist in der überschaubaren Stadt Te Anau. Das Städtchen ist direkt am Te Anau See gelegen und gerade dieser See ist es, der die kleine Stadt von den unzugänglichen Bergen des Fjordlandes trennt. Die Straße von Te Anau zum Milford Sound ist somit auch der einzige öffentliche Landtransportweg in die Fjordwelt. Und daneben gibt es nur noch einen sehr berühmten Wanderweg zum Sound, für den man ungefähr 4 Tage benötigt.

Da ich von Queenstown sogar ganze 300 km zurückzulegen hatte für einen Weg, habe ich mich für einen ganz normalen Touranbieter mit dem klingenden Namen "Kiwi Discovery" entschieden. Der schien mir genau der Richtige zu sein.





Um 7 Uhr morgens ging es also los in den von Wolken verhangenen Tag zu einer Bootstour im Milford Sound...

....vorbei an wechselnder Flora und Fauna, dem großen See Wakapitu und den kleinen, unberührten Seen, wie Lake Gunn und den Mirror Lakes...





...vorbei an von anderen Bussen angetriebenen Schafherden, die zu ihrem zweiten Frühstück unterwegs waren...




...und vorbei an kleinen Wasserfällen...





...und zum Ende auch auf der Milford Road genannten Strecke...






...hin zum direkten Eingang zu einem der angeblich beeindrucktesten Fjorden der südlichen Hemisphäre...





Wenn man durch den Eingang erst einmal geschritten ist und den ersten Blick auf die Fjordlanschaft geworfen hat, ist es einem spätestens dann völlig wurscht, dass dieser Sound eigentlich ein Fjord ist. Nachdem er ja am Salzwasser liegt. Kleinigkeiten. Nicht wichtig. ;-)

Der Fjord jedenfalls entstand durch die Gletscherbewegungen der Eiszeiten. Ganze 15 Kilometer erstreckt er sich von der Tasmansee ins Land und wird von bis zu 1200 Meter hohen Felswänden umgeben. Die höchste Erhebung ist der Mitre Peak (Bischofshut) mit 1692 Metern. Durch Steigungsregen an den direkt anschließenden neuseeländischen Alpen gehört der Milford Sound zu den regenreichsten Gebieten der Erde. Jährlich fallen hier bis zu 8000 mm Niederschlag. Relativ gesehen hatten wir also relativ gutes Wetter...;-)

...unser Boot...


















...hier ein paar Robben, die anders als die Delfine und
Pinguine an diesem Tag nicht frei hatten...





...1,5 Stunden später war die Bootsfahrt auch schon wieder vorbei.
Auch wenn der Sound sich etwas grüblerisch zeigte, er ist wirklich beeindruckend...

...auf dem Rückweg kam nach sich bewährender Regel dann doch wieder die Nachmittagssonne raus...und ich hab nicht glauben können, welchen Unterschied das macht...
















...bei soviel Licht konnte ich mir auch gleich die vielen Stiche einer weiteren Spezies anschauen, auf die man im Milford Sound trifft: Cannibal Flies.







...wenn man sich im Milford Sound also nicht wie das Glied in der Nahrungskette fühlen möchte, sein Nachahmern eine gute Vorbereitung empfohlen...;-)





....auch wenn dieser Schleier vielleicht keinen schlanken Fuß macht. ;-)

Alles Liebe,
Wiebke

Mittwoch, 2. März 2011

...about nuggets and horses

Hi there,

schon wieder ist es Zeit zum Rucksack packen. Morgen früh zieht es mich wieder mehr in den Norden und Nelson und der Abel Tasman National Park warten auf mich.

Die Tage hier in Queenstown und der weiteren Umgebung waren recht entspannt. Einen tollen Tagesausflug hab ich zum Milford Sound gemacht, aber davon später mehr. Der Sound verdient seinen eigenen Beitrag. ;-))

Macht vom Spannungsaufbau sicher wieder mal mehr Sinn, zunächst mit den kleineren Ausflügen anzufangen. ;-)

Da wäre zum Beispiel Arrowtown...

Arrowtown ist eine ehemalige Goldgräberstadt ca. 20 Autominuten nordöstlich von Queenstown. Sie liegt sehr hübsch gelegen im Tal des Arrow Rivers. Man ist sich nicht ganz einig, wer hier das erste Gold gefunden hat. Entweder war es jemand mit dem Namen Fox oder ein Schafscherer mit dem Namen Tewa. Jedenfalls soll es 1862 gewesen sein, als die Stadt nach diesem ersten Fund zu boomen begann. Ein ganzes Jahrzehnt später war der ganze Spuk schon wieder vorbei.

Da es heute Tewa Sandalen gibt, könnte man jetzt mindestens zwei Theorien aufstellen...ich für meinen Teil hätte gern, dass der Schafscherer damals über das Gold gestolpert ist...und dadurch auch der Tewa-Sandalen-Traum auf die Füße kam...daran könnte man jetzt noch weiterspinnen, aber ich glaube, Ihr fangt sonst bald an, Euch Sorgen um mich zu machen. ;-))

Also, wieder zurück zu Arrowtown...

Arrowtown kann man recht einfach mit dem normalen Bus von Queenstown aus erreichen. Beim Umsteigen auf den Weg dorthin sehe ich meinen ersten NZ-Tramper. Was wäre ein NZ-Besuch gewesen, ohne mal auf Tramper zu stoßen? Das Klischee wird allerdings nur im Kleinen noch bedient. Die vielen Busanbieter und deren günstigen Angebote haben das Trampen in NZ mehr oder weniger eigentlich abgelöst...ob diesem jungen Mann der Bart hilfreich war beim Warten auf die nächste Fahrgelegenheit...ich weiß es leider nicht...er stand immer noch da, als mein 2. Bus kam...:-))









Das einzige jedenfalls was heute übrigens in der ehemaligen kleinen Goldgräber-Stadt noch glitzert, ist der wunderschöne Arrow River und einige der liebevoll renovierten Fassaden von Bergmannshäusern, Geschäften und Restaurants aus dem 19. Jahrhundert.

....der Zugang zum Arrow River ist keine 2 Minuten vom Stadtkern entfernt...nach der mühsamen Schürferei konnten die Glückssucher damals wohl direkt in den Pub fallen...





...und genau an dieser Stelle beginnt auch schon der tolle kleine Wanderweg mit dem spektakulären Namen "Arrowtown Millenium Walk".




Im Vergleich zu anderen Wanderungen hier ist der Milleniums Walk nicht mehr als ein kleiner Spaziergang. Quasi Berg-frei führt er einen etwas mehr als eine Stunde mit einem Loop nur am idyllischen Flussufer entlang.
Immer nur im Grünen und in ziemlicher Stille. Nur ein paar Hundebesitzer laufen mir an diesem späten, sonnigen Nachmittag über den Weg.
Scheinbar ein ganz normaler Tag in Arrowtown.:-))





...ein Blick in die "einzige" Hauptstraße von Arrowtown...etwas vom Goldgräber-Feeling ist wirklich noch zu spüren...mit ein bissel Fantasie...









...und weil sie so schön ist,
die schmucke alte Pharmacy noch einmal von vorne...





...wer montags Langeweile hat, dem kann in Arrowtown geholfen werden...
...2 Stunden Line Dancing und die Welt sollte wieder in Ordnung sein
...wer hätte hier ein anderes Programm erwartet?;)





Als Fazit könnte man sagen:
Für einen Nachmittag ist Arrowton ein hübscher kleiner Ausflug und vielleicht sogar für mehr gut. Denn neben dem Milleniumstrail soll es in der Gegend noch weitere schöne Hikes gegeben. Ein Mädel aus dem Hostel hat dort einen ganzen Tag mit Wanderungen verbracht und war ganz angetan. Dazu sollte man aber sicher nicht wie ich erst um 15 Uhr dort ankommen und auf den vorletzten Bus zurück angewiesen sein. Der geht nämlich um 18 Uhr. Der letzte Bus um 22 Uhr stellte für mich keine wirkliche Option mehr dar. ;-))


Visiting Glenorchy:

Ein anderer kurzer Ausflug führte mich nach Glenorchy. Es ist keine 45 km von Queenstown entfernt und dennoch hab ich mich erst ein wenig Durchfragen müssen, um an eine Transportmöglichkeit zu kommen. Nun, da Glenorchy auch DER Eingang zum Paradies ist, ist das ja auch nicht verwunderlich, oder? Warum sollte das Paradies sich aufdrängen? Und warum sollten öffentliche Busse dorthin fahren? ;-)

Der lonely planet warnt übrigens vor zu hohen Erwartungen an die wirklich "Paradies" genannte Region. Natürlich ist es dort wunderschön, aber halt so wunderschön wie die ganze restliche Umgebung auch. Und auch wenn man Warnungen im Lonely planet nicht gerne liest, ist man letztlich für ein gutes expectation management ja auch dankbar...;-)

Ich bin daher auch eher aus zwei anderen Gründen hingefahren.

Einerseits war sprichwörtlich der Weg das Ziel. Ich kann nämlich gar nicht genug bekommen vom Lake Wakapitu und seinen kurvigen Straßen, die immer wieder neue, traumhaft schöne Blicke auf die den See vollständig einfassende Bergkulisse bieten. Und auf dem Weg nach Glenorchy kann man davon eine Riesendosis bekommen und seinen Akku damit aufladen.:-)

Andererseits starten von Glenorchy aus drei Reitställe zu unterschiedlichen Touren. Da die Preise recht sportlich sind, wollte ich mir das vorher mal ansehen, um einen Gefühl dafür zu bekommen, ob es sich lohnt...

Ich lasse mal wieder ein paar Bilder erzählen...

...der Strecke nach Glenorchy...45 km am See entlang...mmh...nur die Sonne fehlt...sonst ist es schon sehr perfekt...:-)





...das iphone macht die Szenerie wieder etwas
dramatischer als es war...;-))






...in Glenorchy angekommen stolpert man
gleich über die Straße nach "Paradise"...






...aber der bin ich nur ein Stück gefolgt und dann aber eher wieder meiner Nase...so erreichte ich relativ schnell "Dart Stables"...;-))





...dort warteten die Hauptdarsteller schon auf
ein ganze Horde von Asiaten...




...die alle in Zeitlupe zum Aufsteigen auf einen kleinen Tisch kletterten...
...nach viel Reiterfahrung sah das nicht aus...
...der Spaß- und Romantik-Faktor dieses Ausritts hatte
für mich damit ein Gesicht bekommen...;-))

...egal, ein später Lunch in Glenorchy kann auch ganz nett sein...;-)






...und ein weiterer kleiner Spaziergang auch...

...es gibt ein paar urige Gartenmauern zu sehen..





...und Shops mit Dingen, die kein Mensch braucht...









...und weitere Rückfahrmöglichkeiten, sollte der Bus
auf dem Rückweg dieses kleine Nest einfach vergessen...;-))









.....er ist dann aber gekommen...pünktlich auf die Minute...
.....mit demselben Busfahrer.
.....eh kloar:-))
.....und so ging es jedenfalls untermalt mit seinen Geschichten
und Jokes wieder zurück nach Queenstown...
....auf meiner Paradies-Straße...
.....und dann und wann schaute die Sonne uns dann doch
endlich mal wieder zu...
....schön...

Bye,
Wiebke:-)