fast unglaublich aber wahr: ich habe das letzte Ziel meiner USA-Reise erreicht und meine Zelte in einem Hostel in Santa Monica aufgeschlagen.
Und da gestern abend bei meiner Ankunft hier das Wifi mal wieder down war, gibt es jetzt ein paar schnelle und dafür kürzere Nachträge. Ich hänge ja schon wieder etwas hinterher.;))
Ich hatte Euch ja noch ein paar pics und Beschreibungen von Charlenes und meinem kleinen Ausflug und last but not least vom Hostel in Monterey angekündigt. Starten wir also damit...;))
Der 17-Mile Drive ist eine Straße nahe Monterey, die zwischen Pebble Beach und dem Del Monte Forest (einem Zypressen-Wald) verläuft. Sie führt an berühmten Golfplätzen und Villen vorbei und ist gelichzeitig die Hauptstraße durch die Gated Community von Pebble Beach. Man fährt ein ganzes Stück an der Küste entlang und kommt an Highlights wie einer nicht fotomüden "lonely cypress" vorbei, die auf kargem Fels dem Wind seit langen Jahren trotzt und natürlich auch dem Pebble Beach Golfclub.
Mir hat der Drive sehr gut gefallen, aber zu dem Zeitpunkt hatte ich aber noch nicht die weitere Strecke auf den Highway 1 in Richtung LA gesehen und die ist viiiiel imposanter. Man wird halt verwöhnt...
...dennoch zumindest ein Foto von der Küste von der lonely cypress. Mit dem iphone bei schlechtem Lichtverhältnissen fotografiert, kann man das kleine Bäumchen richtig in Szene setzen. Ganz so schlimm wie es hier aussieht war das Wetter übrigens nicht.

...ein Blick auf das Pebble Beach Clubhaus, schon kurze Zeit nach dem großen Happening und unter Woche war es fast wie ausgestorben...

...ein Blick auf das 18 (?) Loch vom riesigen Panoramafenster des Aufenthaltsraumes aus...man sieht noch die Überreste vom Turnier..im Kaminoffen flackerte das Feuer, aber dennoch ist es meines Erachtens nur eine Location, die man sich mal ansehen kann, weil sie dem Weg des Scenic Drives Platz und nicht, weil man sie gesehen haben muss.

...Charlene und ich haben uns den Spaß gegönnt und gefragt, was eine Runde so kostet. Mit 195 Dollar wären wir mit von der Partie gewesen. Pro Kopf versteht sich. Übrigens verstehen sich die Jungs auf ein ganz brauchbares Cross- und Upselling. Da aber schon das Kerngeschäft nicht zustande kam, haben sie uns zumindest eine Karte vom Golfclub mitgegeben. Glaube, die wird mich auf der weiteren Reise nichtbweiter begleiten.;-))
Ein paar Kilometer weiter findet man sich dann auch schon im nächsten Städtchen wieder: Carmel. Hier ist auch viel Geld zuhause und hier sind scheinbar viele Träume wahr geworden. Vielleicht noch zu Zeiten, wo Clint Eastwood hier Bürgermeister war.

Wir sind einfach mal durch den Ortskern hinunter zu einem weiteren bezauberndem Beach gelaufen und haben dann im kleinen Swiss-Café einen (recht gesunden;)) Lunch-Stop eingelegt. Was so schweizerisch an dem Café war, wußte die Bedienung übrigens nicht. Irgendwie symbolisch für diese Stadt...
...nur die Geschäftsstrasse bietet auch mal bekanntere Häuserformen und Dächer...


...letlich lassen einen einige gealterte, ehemalige Highschool-Diven mit aufgeschäumten Haaren und die generelle Ruhe der schmucken Kleinstadt erahnen, dass in dieser Stadt nicht viel passiert und man sich lieber wieder nach einem netten Spaziergang ins Auto setzt und weiter fährt...mit einem kleinen Schmunzeln auf den Lippen über scheinbar zutreffende Klischees und Serien wie Gilmore Girls und deren spitzfindige Karrikaturen...
...und beim Rausfahren nach einigen Suchen haben wir dann auch noch etwas wirklich Altes gefunden. Eine alte spanische Mission aus dem Jahre 1770.

Ganz hübsch von der Landschaft her ist auch das Carmel Valley, wo auch viel Wein angebaut wird. Der kleinen Abstecher in diesen Teil des Hinterlandes lohnt sich. Mit mehr Zeit und wenn man nicht fahren muß, sind die Vine-Tastings dort sicher eine ganz tolle Geschichte.
Und um das Bild über meine Zeit in Monterey abzurunden, ein kleiner Einblick in das Hostel-Leben dort.
...zunächst einmal die Seele des Hostels: David

...der ganz brauchbare Ess- und Aufentshaltsraum

...ein Blick in den Bücherschrank des Raumes...dank des guten Wiener Stadtmarketings ist Wien nie wirklich weit entfernt von mir. ;))

...eine Küche, die alles bietet, nur keinen Herd mit Herdplatten. Gekocht wird in Kochtöpfen, in die man ein Kabel steckt und am Kochtopf Temperatur regelt (und wo man nicht genau weiss, wie man diese Dinger nachher wieder abspühlt, ohne das Wasser in die Schaltung läuft;)

...wer wollte, konnte sich morgens auch Pancakes mit Fertigmehl aus der amerikanischen Riesentüte (Zaubermehl und Wasser - fertig ist der Teig;)) oder natürlich auch sein eigenes Frühstück machen...

...originelle Ideen und alles mögliche an praktischem Zubehör findet man im ganzen Hostel...wie etwa das Karma Cupboard, aus dem ich mich aber nicht bedient und lieber meinem Food vertraut habe.;))

...es gibt auch was für die Schnorchler unter uns...

...jedenfalls ist es eine coole Sache, wenn man nicht nur Restaurants essen muss und auch mal die Gelegenheit hat, sich selbst was zu kochen und dafür alles da ist...das hab ich in Monterey das erste Mal auf meiner Reise genutzt...super fein...;)
Okay, das war es auch schon...
Coming up soon: der Weg nach Santa Monica / LA...
Cheers,
Wiebke;))
—-- Artikel wurde auf meinem iPad erstellt
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